Avid

Avid Technology, Inc. wurde 1987 gegründet und gilt als Vorreiter des digitalen, non-linearen Video und Filmschnitts.
Anfang der 90er Jahre brachte Avid die Mediacomposer - Software auf den Markt, welche die Welt des Schnitts
revolutionierte.

DVD und Blu-ray Authoring

Als DVD- oder Blu-ray-Authoring bezeichnet man den Prozess, bei dem Videos für die Wiedergabe auf handelsüblichen DVD- und Blu-ray Playern formatiert werden. Zusätzlich dazu können Menüs, Untertitel und mehrsprachige Audiospuren erstellt werden. Die Schnittstelle kann DVD- und Blu-ray-Authorings realisieren.

Farbkorrektur / Grading (Colorcorrection, Look)

Bei der Farbkorrektur werden die einzelnen Bilder eines Beitrags farblich verändert. Man kann die Sättigung, den Kontrast sowie die Werte und die Helligkeit der einzelnen Farben beeinflussen. Die Farbkorrektur dient grundsätzlich dazu, große farbliche Unterschiede zwischen den Bildern eines Beitrags zu korrigieren. Sie kann jedoch auch gestalterisch eingesetzt werden, um eine individuelle Stimmung, also den „Look“ eines Films zu erzeugen. Man kann auch bestimmte Objekte farblich oder durch Veränderung der Helligkeit extra im Bild hervorheben, z.B. mit sekundärer Farbkorrektur.

Fernsehen & Formate

Die klassischen Fernsehformate unterscheiden sich in in fiktionale Formate, also erdachte Geschichten und Handlungen und non-fiktionale Formate, also reale Handlungen und Geschichten.

zum Beispiel:

  • Fiktional
  • Spielfilm
  • Soaps
  • Nonfiktionial
  • Dokumentation
  • Dokumentarfilm
  • Reportagen
  • Feature
  • Magazine
  • Beiträge

 

Aber es gibt natürlich auch experimentelle Formate und interessante Mischformen.

Final Cut Pro

Schnittsoftware der Firma Apple. Erfreut sich dank der offenen Struktur und des günstigeren Preises gegenüber Avid- Systemen immer grösserer Beliebtheit.

Formatwandlung und Streaming

Da es unzählige, verschiedene Videoformate gibt, ist es unter Umständen notwendig, Videomaterial vom Originalformat in ein anderes Format zu konvertieren. Die Schnittstelle Babelsberg kann Formatwandlungen von allen gängigen professionellen und semi-professionellen Videoformate durchführen, unter anderem von HDCam, DigiBeta, IMX, BetaSP, BetacamSX, DVCam, HDV, DV, miniDV und VHS.
Weiterhin können Formatwandlungen für DVD- und Blu-ray-Produktionen und für diverse Web-Formate (Flash, Quicktime, MPEG) durchgeführt werden.

HDTV (HDTV, 1920, 1080i, 1080p, 720p, HD)

Allgemein bekannt als hochauflösendes Fernsehen. Getestet für die ARD im Rahmen von mehreren Showcases auf dem ARD- Digitalkanal Einsfestival. Die HD On-Air-Promotion dafür wurde technisch in der Schnittstelle umgesetzt. Seit Februar 2010 läuft HDTV im Regelbetrieb auf ARD und ZDF.

Es gibt bei HD verschiedene Standards, die sich hauptsächlich in der Auflösung und der Bildfrequenz unterscheiden.
Es gibt zwei Auflösungen:

1920x1080 und 1280x720 mit unterschiedlichen Wiederholfrequenzen. So bezeichnet man z.B. 1080i/25 ein HD-Signal mit 1080 Zeilen und 50 Halbbildern, ein 1080p/25 ein HD-Signal mit 1080 Zeilen und 25 Vollbildern,oder ein 720p/50 ein HD-Signal mit 720 Zeilen aber 50 Vollbildern.

Das “p” (progressive) steht dabei für Vollbilder und das “i” (interlaced) für Halbbilder.

Imagefilm (Imagevideo, Werbung, Werbespot, Werbeclip)

Ein Imagefilm ist ein Art Portrait über Unternehmen, Marken, Produkte etc. mit dem Ziel der Imagepflege und der Werbung in eigener Sache. Ein Imagefilm bedient sich - im Gegensatz zu einem inszenierten Werbespot - stilistischer Elemente des journalistischen und dokumentarischen Films. Produkte, Marken oder Unternehmen können somit differenzierter und informativer dargestellt werden als bei dem (wesentlich kürzeren) Werbespot, der vielmehr eine emotionale Wirkung erzielen soll. Der Zweck eines Imagefilms ist aber ebenso die Eigenwerbung und die Präsentation der eigenen Leistungen und Produkte.

Medienproduktion

Medienproduktion ist der Überbegriff für die verschiedenen Arten der Herstellung von Medien - dies beinhaltet Film- und Videoproduktion, Audioproduktion, Web-Gestaltung und Printmedien. Der Bereich Filmproduktion/Videoproduktion umfasst u.a. Spielfilme, Dokumentarfilme, Reportage, Feature, Magazinbeiträge, Werbefilme und -Videos, Imagefilme, sowie Trailer, Musikvideos oder Web-Videos. Die Schnittstelle bietet die technische Ausstattung für Video-Komplettproduktionen, zudem kann digitalisiertes Filmmaterial in HD- und SD-Qualität bearbeitet werden.
Bei Bedarf können Videos natürlich für eine Verwertung im Web oder auf mobilen Endgeräten (Streaming, PDAs, Handys, ect.) aufbereitet werden.

Motion-Design (Motiondesign)

Motion-Design nennt man die visuelle Gestaltung von bewegten Bildern in Verbund mit Typografie, Grafikdesign und entsprechender Musik. Motion-Design wird oft auch als Motion-Graphics bezeichnet und wird zur Gestaltung in der Werbung, bei Trailern und für Vorspänne von Filmen und Fernsehsendungen benutzt.

Postproduktion

Postproduktion bezeichnet sämtliche Bearbeitungsschritte einer Film- und Fernsehproduktion nach Abschluss der Dreharbeiten. Dazu zählen unter anderem der Schnitt, die Effektbearbeitung, die Farbkorrektur, Sounddesign, Vertonung und Mischung sowie die Endfertigung und die Ausgabe im gewünschten Format. (z.B. Videofile, Maz-Band, BluRay, DVD, usw.)
Die Schnittstelle verfügt über die gängige Hard- und Software, um den kompletten Postproduktionsprozess abdecken zu können.

Produktion

Unter Film- oder Fernsehproduktion kann man einerseits die komplette Erstellung eines Films, Fernsehfilms, Reportage verstehen. Gemeinhin bezeichnet der Begriff Produktion aber die eigentliche Drehphase - also der Zeitraum in dem gedreht oder gefilmt wird. Vor der Produktion steht die Vorproduktion (engl.: Pre-production), also die Vorbereitungsphase (Recherche, Drehbucherstellung, technische und organisatorische Vorbereitungen, etc).
Nach der Produktion beginnt die Postproduktion (siehe Punkt Postproduktion).

Sendebanderstellung

Bei der Sendebanderstellung werden Maz-Bänder mit Fernsehbeiträgen nach den Vorgaben der jeweiligen Fernsehsender produziert. Die Sendebänder müssen festgelegte technische Normen (Bild- und Tonpegel, technischer Vor- und Abspann, usw.) erfüllen, damit die Beiträge sendefähig sind.
Die Schnittstelle kann Bänder nach ARD- und anderen Normen erstellen und die Sendefähigkeit durch entsprechende Messtechnik (Legalizer, Tektronix & Blackmagic Ultrascope Waveformer) sicherstellen.

Sounddesign (Tonmischung, Tongestaltung, Tonmischung, Sprachaufnahmen, Soundeffects)

Als Sounddesign bezeichnet man die kreative Tongestaltung für Film- und Fernsehen. Es wird eingesetzt, um die die dramatische Wirkung der Bilder durch Toneffekte zu verstärken, um fehlende Originaltöne zu ersetzen oder neue Klänge zu erzeugen.(z.B. ein Soundlogo um das Image und den Wiedererkennungswert einer Firma zu verstärken.)
Sounddesign wird auch genutzt, um den verschiedenen Beiträgen eines Senders einen einheitlichen und wiedererkennbaren Klang zu geben. (z.B. bei Werbung und Trailern)

Timelapse (Zeitraffer)

Timelapse (zu dt: Zeitraffer) bedeutet nichts Anderes als Motive wesentlich langsamer als in Echtzeit zu fotografieren oder zu filmen, also alle paar Sekunden, Minuten oder sogar Tage. Dadurch entsteht, wenn man die Bilder mit herkömmlichen 25 Bildern pro Sekunde abspielt, ein Zeitraffer. Interessante Möglichkeiten bietet die Timelapse-Technik in Kombination mit Langzeitbelichtungen, HDRI-Fotografie oder auch mit bewegter Kamera.

Die Schnittstelle verfügt über ein kleines Robotersystem das bewegte HDRI-Timelapse ermöglicht und faszinierende Bilder erzeugt. Demnächst werden wir unser Spektrum in diesem Feld erweitern.

Trailer und On-Air-Promotion (Teaser)

Ein Trailer ist ein aus mehreren Szenen zusammengesetzter kurzer Film oder Clip, der den eigentlichen Hauptfilm bewirbt. Trailer sind ein wesentlicher Teil der On-Air-Promotion, da der Sender sein eigenes Programm bewirbt. Trailer werden inzwischen auch für Events, Videospiele oder Theaterstücke produziert. Unterschätzt wird oft, dass ein guter Trailer - sei er noch so kurz - eine Dramaturgie oder Handlung braucht.

Visual Effects (VFX)

Visual Effects, kurz VFX, sind visuelle Effekte die in der Postproduktion überwiegend auf digitaler Ebene erstellt werden. Somit unterscheiden sie sich von den Spezialeffekten, kurz SFX, die am Drehort bei der Produktion erstellt werden. Visuelle Effekte ermöglichen die Umsetzung von Filmaufnahmen die unter 'normalen' Aufnahmeverfahren nur sehr schwer und kostspielig zu Realisieren wären. Wichtig hierbei ist die Unsichtbarkeit des Effekts um die Zuschauer nicht der Illusion des Films zu berauben. Visuelle Effekte umfassen alle Formen der Bildbearbeitung, z.B. 2-D und 3-D Animation, Compositing, Retuschen, Keying und Bildmontagen jeder Art.

Werbefilm (Werbevideo, Werbespot, Werbung, Werbeclip)

Ein Werbefilm ist ein Film über ein Produkt, eine Marke, Dienstleistungen etc. in dem explizit für diese Ware geworben wird. Die Unterscheidung zum Imagefilm liegt in der kurzen Länge und dem stärkeren Fokus auf die zu bewerbende Marke. Ein Werbefilm wird meist von beauftragten Werbeagenturen entworfen und dann für das Kino und/oder Fernsehen produziert. Diese Werbung wird in Regel sehr hochwertig produziert, da über den Werbespot ein Image einer Marke erzeugt wird, das zur Kundenbindung führen soll. Dabei ist es entscheidend, dass die Werbung auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet ist.